Lago di Como 2019

Der Sommer 2019 verabschiedet sich nun wohl endgültig in den Herbst und da dachten wir uns, lass uns doch nochmal in Italien vorbeischauen, ein paar Sonnenstrahlen genießen. Lago Maggiore, Gardasee etc. waren schon vor vielen Jahren Zielpunkte, deshalb sollte es dieses Mal der Lago di Como sein. Obwohl die Anfahrt einiges an Zeit benötigt, haben wir uns für die Route über St. Moritz und den Maloja Pass entschieden, da es zum einen die Jahresmaut in der Schweiz spart, und zum anderen die Landschaftlich doch wesentlich schönere Strecke ist.

So sind wir also Donnerstags um kurz nach sieben mit unserem Jeep los, um über Rosenheim, das Inntal Richtung St. Moritz voran zu kommen. Das hat auch wirklich gut geklappt und so konnten wir in St. Moritz bei wahrlich herrlichem Wetter einen Cappuccino am kleinen Hafen genießen. Auch der Maloja Pass mit seinen Spitzkehren hat uns Spass gemacht und so sind wir gegen 16:30 Uhr am Südost-Ufer des Sees ins unserem Domizil angekommen. Am Freitag machten wir uns dann auf Richtung Bellagio immer an der Küste entlang. Der große Touristenrummel war ja Gott sei Dank schon vorbei und so konnten wir das Örtchen genießen. Von dort aus fuhren wir die Küste entlang weiter nach Como. Como hat es uns wirklich angetan, denn die Stadt mit ihren schönen Geschäften und netten Lokalen ist wirklich einen Besuch wert. Wir aßen dort zu Abend und flanierten dann mit einem leckeren Eis die Uferpromenade entlang. Am Samstag hatten wir uns die Fahrt mit der Funicolare, der Seilbahn von Como nach Brunate vorgenommen. Da wir am Abend zuvor vergessen hatten, die Tickets zu kaufen, mussten wir doch eine ganz Zeit anstehen, was jedoch unsere Freude nicht trübte. Nach einem etwa 35 minütigen steilen Aufstieg bis zum Leuchtturm in Brunate konnten wir dann den Ausblick über den Comer See genießen. Am Sonntag erkundeten wir die beschaulichen Orte am Westufer des Sees und setzen dann nach einem Kaffee & Eis mit der Auto-Fähre von Menaggio nach Varenna über. Das ist mit 15,50€ wirklich günstig und erspart doch einiges an Wegstrecke. Varenna hat uns dann nochmal wirklich sehr gut gefallen. Die vielen kleinen, steilen Gassen, die sich durch die an den Berg gebauten Häuser schlängeln, sind wirklich romantisch und so genossen wir ein letztes Mal die italienische Küche vor Ort in Form einer leckeren Lasagne. Montag früh machen wir uns dann wieder auf den Heimweg.
Anbei wie immer ein paar Eindrücke von unserem Kurzurlaub.

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