DataCenter: Zentrum der Macht x2

Speicherplatz ist eine rares Gut. Es gehört zu den Gütern, von denen man nie genug haben kann. So auch bei mir. Es war mal wieder an der Zeit, die Backup- und Speicher-Strategie neu zu überdenken und entsprechend neu auszurichten. Seit geraumer Zeit stört mich der USB3 Bug bei MacOS X. Bin gespannt, wann die Mädels und Jungs aus Cupertino das endlich in den Griff bekommen. So hatte eben auch ich das Problem mit meiner TimeMachine-Festplatte (USB3), die sich nach dem Aufwachen immer mal als „nicht korrekt ausgeworfen“ meldete. Nachdem ich sie über einen USB2-Hub angeschlossen hatte, war das Problem dann soweit behoben. Dies war aber natürlich keine Dauerlösung. Denn man will den „Speed“ von USB3 ja auch nutzen (bei der TimeMachine ist das natürlich nicht wirklich wichtig, da der Backup ja im Hintergrund läuft). Das war aber eigentlich nur der Trigger für meine Überlegungen. Denn seit geraumer Zeit spekuliere ich auf die TimeMachine-Funktion der Synology NAS. Dann bräuchte ich keine externen Festplatten mehr. Neben meiner 3 TB TimeMachine Festplatte, hatte ich noch eine 2 TB Festplatte für einen weiteren Sicherheitsbackup. Auch diese wollte ich ersetzen. Also alle externen Festplatten in die e-Bucht und den Händlern meiner Wahl mit neuen Bestellungen bestückt: Synology DS115 + 4 TB WD RED + Intenso Memory 3 TB + 4 TB bestellt. Warum eine 1-Bay-NAS? Naja, die DS214, die ich schon als 2-Bay-NAS im Einsatz habe, besitzt ja den Raid-Mirror nicht aus Backup-Gründen, sondern um die Performance beim Lesen zu steigern und um wirklich ausfallsicher zu sein. Einen Backup muss man davon ohnehin zusätzlich vorhalten. Da meine zweite NAS ausschließlich für die Backups und Storage gedacht war, reicht hier eine 1-Bay-NAS aus (natürlich auch wieder mit zusätzlichem Backup). Nun sieht also mein tatsächlich Stand des „DataCenters“ so aus:

  • Synology DS214 mit 2 x WD RED 3 TB für Audio/Video/Foto => Backup auf Intenso Memory 3 TB über USB3
  • Synology DS115 mit 1 x WD RED 4 TB für TimeMachine/Storage => Backup auf Intenso Memory 4 TB über USB3

Um die TimeMachine-Backup-Funktion der Synology NAS zu nutzen, muss das entsprechende Volume als „TimeMachine“ in der Systemsteuerung der NAS eingestellt werden und dann über AFP für den Mac bereitgestellt werden. Dort ist dieser Share dann mit zwei Klicks als TimeMachine eingerichtet. Interessant finde ich, dass der Share dann nicht auf dem Desktop ständig sichtbar ist, sondern die TimeMachine diesen im Hintergrund verwendet. Der Share selbst ist über AFP gemounted und dort wird dann von der TimeMachine automatisch ein Sparse-Image angelegt, in das die Backups geschrieben werden. Somit wird dieses Sparse-Image auch 1 x wöchentlich auf die externe Intenso Memory Festplatte per USB3 kopiert, wodurch ich dann nochmals mehr Sicherheit erlange. Dies wird alles über den „Hyper Backup“ der Synology NAS gesteuert. Alles in allem bin ich mit meinen System jetzt sehr zufrieden. Die externen Festplatten werden schön von der NAS in den Schlaf versetzt, wenn diese nicht benötigt werden. Ebenso gehen die NAS-Systeme in den Schlaf, wenn kein Zugriff stattfindet.

Alles in allem eine empfehlenswerte Konfiguration!

Have fun!

 

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